Neuer Versuch: Dragons wollen in Augsburg punkten

Herbert Schüßler, 25.04.2018

Bei den Gators 2 messen sich die Baseballer mit einem Aufsteiger

 

Nach der Startpleite der Dragons vom letzten Sonntag bei den Gröbenzell Bandits geht es auf ein Neues. Diesmal reisen die Deggendorfer zu den Augsburg Gators 2 ins Schwabenland. Dort sollen die ersten Siegpunkte der noch jungen Baseball-Bayernliga-Saison eingefahren werden.

Auffällig ist in diesem Jahr ein etwas ungewöhnlicher Spielplan für die Dragons. Ihr Spielfeld am Sandnerhof muss saniert werden. Grund dafür sind grundlegende Mängel mit der Entwässerung, die bereits seit der Bauzeit 2007 bestehen, Die Arbeiten sind bereits im Gange. Sie müssen schnellstmöglich erledigt und die neue Rasenfläche hergestellt werden, damit das Baseballstadion bis zur Rückrunde am 3. Juni wieder voll bespielbar ist. Deshalb sind die Dragons bis dahin nur auswärts zu Gange.

Der zweite Spieltag führt sie zu einem in dieser Liga noch unerfahrenem Team, den Aufsteigern aus der Landesliga, der 2. Mannschaft der Augsburg Gators. Deren Erste hat, wenn man so will, den Platz der Dragons in der 2. Bundesliga eingenommen. Damit ist die Augsburger „Zweite“ in die Bayernliga „gerutscht“, wie ihr Coach David Beinhofer auf ihrer Internetseite schreibt. Lernen und möglichst in der Liga bleiben, hat er als Ziel ausgegeben.

In ähnlicher Situation ist sein Kollege Stefan Brückner von den Dragons. Er hat ein erheblich verändertes Team neben sich, das aus ihm und den Routiniers Michael Del, Matthias Nebl, José Santana Mota, Simon Schmelz, Stephen Ruszkowski, dem Juniorenspieler Markus Hänsch und den Neuzugängen Benjamin Settles und Thomas Wirth besteht. Und aus der früheren Dragons 2 sind dabei: Manuel Achatz, Philipp Herzog, Dominik Hruschka und Tobias Nickchen. Da gilt es nun eine homogene Mannschaft zu formen, die vielleicht mehr Erfahrung mitbringt, um einen oder auch zwei Zähler aus Augsburg mit nach Hause bringt.

 

Bildunterschrift: So kennt man die Dragons in Action: Stefan Brückner an der Base, rechts José Santana Mota und im Hintergrund Stephen Ruszkowski. – Foto: Armin Kerscher