Deggendorf Dragons gehen gegen Baldham unter

von Herbert Schüßler, 07.05.2018

Mit Rumpfteam zu bitteren Niederlagen

 

Ein bitteres Wochenende haben die Bayernliga-Baseballer der Deggendorf Dragons hinter sich. Bei den Baldham Boars bezogen sie mit 15:0 und 15:0 zwei schwere Niederlagen. Geschuldet sind diese Ergebnisse dem auftretenden Personalmangel. Acht Stammspieler mussten kurzfristig aus unterschiedlichen Gründen absagen. Und die verbliebene Notbesetzung mit der knappest möglichen Zahl von neun Akteuren hatte keine Chance.

Spieler wie Routinier Stephen fehlten an diesem Spieltag

 

Trainer und Teammanager Stefan Brückner kratzte an Spielern alles zusammen, was noch zu haben war und musste am Ende bekennen: „Baldham war an diesem Tag um zwei Nummern zu groß.“ Außerdem trafen die Deggendorfer auf zwei ausgezeichnete Pitcher der Boars, die der Deggendorfer Offense verwehrten, wenigstens einen kleinen Erfolg zu haben. Und die Defense der Drachen und öffnete den Oberbayern durch zu viele Fehler sämtliche Türen.

Das erste Spiel begann recht harmlos. Baldham brachte im ersten Inning nur einen Läufer über die Homeplate und der zweite Umlauf blieb für beide Teams folgenlos. Dragons-Pitcher Matthias Nebl und Catcher Stefan Brückner spulten bis dahin ihr gewohntes Programm ab. Aber das dritte Inning hatte es in sich. Die Defense der Niederbayern verlor ihre Stabilität und brach schließlich ganz zusammen. Vierzehn Runner der Hausherren stürmten über das Grundmal. Und weil der Dragons-Angriff im vierten Inning zahnlos blieb, war es nach einer Stunde entsprechend der fifteen-run-roule beim 15:0 für Baldham schon vorbei.

Deja-Vu in Spiel 2

Im zweiten Spiel, Stefan Brückner und Matthias Nebl hatten die Plätze getauscht, wurde es keinen Deut besser. Die Boars punkteten fröhlich vor sich hin, holten einen Run im ersten Inning, trumpften mit sechs und je zweimal vier Zählern in den folgenden Umläufen erneut auf. Die Drachen-Offense hatte wieder nichts entgegenzusetzen. Diesmal dauerte es zwanzig Minuten länger, das Ergebnis war aber das Gleiche wie im ersten Spiel: 15:0.

„Ein Tag, den man am Besten schnell vergisst“, meinte der Trainer am Schluss. Zwei Wochen haben die Dragons nun Zeit, Wunden zu lecken und sich wieder aufzurichten. Am 26. Mai geht es dann zu den Garching Atomics.

 

Ganz entspannt konnten die Jungdrachen das schöne Wetter am Sonntag genießen: die Garching Atomics sagten das Spiel ab, weil sie nicht die erforderliche Zahl an Spielern aufbieten konnten.

 

Header Bildunterschrift:

Eine ersatzgeschwächte Dragons-Defensive konnte den Baldhamern an diesem Spieltag nicht viel entgegen setzen.